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Europa und die Revolution
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s5c» Europa und die Revolution.

an seinen Stolz der Beruf gelangt, daß er seyihr Herr und Meister. Und es verstand rechtwohl in die Sendung sich zu fügen, und fülltealle Länder mit dem Glanze seiner Waffen undseiner Thaten. In dieser neuen Schule hat sichder Spanier jenes Jahrhunderts ausgebildet; derWelt nun angehörend, aber immer noch in alterLiebe an der Heimath hängend, über deren Wohlin Krieg und Frieden seine Cortes wachten; nochimmer von frommem Eifer zu Thaten angetrieben,in Krieg und Abentheuer sich viel und oft versu-chend ; kalt zugleich und heftig, reitzbar in der Liebewie in der Ehre, ernsthaft, strenge, ja finster in seinerStimmung; freystnnig, edelmüthig und standhaftin seinem Thun; die Fülle des Selbstgefühles, inseiner bilder- und wortreichen, gravitätischen, wohl-klingenden Sprache überfließend.

Aber dieselbe Sonne, die diese stolze, pran-gende, brennende Granate schnell entwickelt hatte,mußte stc in gleich schnellem Durchgang verderbenund entblättern. Nach stebzehn Jahrhundertenvon Abgeschiedenheit plötzlich aus dem Baterhauseins Getümmel hinausgetreten, hatte die Nationzwar überall mit Ehre und Würdigkeit bestanden,aber einer inneru Irrung und Verwirrung konntesie nicht entgehen. Gleichzeitig westlich r'u eine neuekörperliche Welt, und östlich in der Reformation in