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Europa und die Revolution
Entstehung
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III. Gegenwart. 2^9

Vätern erlangt, und durch die Könige nur erneuernund bestätigen lassen.

Zn solcher Weise hat sich dies Volk gestaltet,und so stand es lange, ein großer, ernster Einsied-ler, blickend herab von der Höhe seines Montserrataus die wechselnden Schicksale der Welt, und daseigene, innere, tiefbewegte Leben; und stolz ver-schmähend alle irdische Größe, weil es ste mit je-nem höheren Maß gemessen, und zu klein undgeringfügig befunden. Während alle anderen euro-päischen Reiche großen übereinander geschwemmtenVölkerflötzen glichen, stand es noch allein amreinsten im ersten Urcharakter da; seine drey Be-siandtheile, Treue, stolzes Selbstgefühl und Vater-landsliebe, durch die innere Bindung eines festen,unerschütterlichen, religiösen Glaubens im crystalli-nischen Gefüge eines bestimmten scharfgeprägtenCharakters, in einen dichten Granit verwachsen.Ein solches Naturell, urplötzlich aus seiner Ein-samkeit in die Weltgeschichte hinausgestoßen, mußtemit eincmmale, wie eine langgeschlossene, endlichanfbrechende Knospe, die ganze Fülle der inneryNatur anfthun, in dein Maße, wie stch ihr selbstdie äußere aufgeschlossen. Das geschah, als imibten Jahrhundert die Welt diesem Volke miteinemmale entriegelt wurde, und es war, als obdie Erde ihm unter die Füße gegeben sey, und