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Europa und die Revolution
Entstehung
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III. Gegenwart.

sie hatten ihn mit allen ihren Kräften ins Herzgeschlossen, nnd waren also ein ganz heimathlichesVvlk geworden; im Gegensatz der Nordischen, diein jenem sieten Wandertriebe allerwarts sich angc-siedelt, nnd wie Zugvögel überall dem Frühlingnachgezogen. Da auch die Geschichte, die auf die-sem Schauplatz spielt, sich gleich selbstständig undheimathlich entwickelt hat, so war auch diese ihnenein werthes Eigenthum geworden, rein durch eige-nen Erwerb gewonnen, und als ein Volkshort aufSeite gelegt; und wie sie mit Treue an ihremVoden gehangen, so mit Stolze an ihrer Vergan-genheit, die wie eine siete Gegenwart im Selbst-gefühle befestigt lag. Selbst der Glaube hat den-selben specifischcn Charakter angenommen, 'währendbey den Ztalianern die Religion durchaus iu epi-scher Objectivität, welthistorisch und weltbcherrschend,sich ausgebreitet; ist sie dort ganz lyrisch, subjektivin die brennenden Gemüther hineingetreten; nndda sie äußerlich nicht in jener Fülle der Gestaltung,wie dort, sich entwickeln konnte, hat sie innerlichsich in die unergründliche Tiefe der menschlichenNatur hinabgezogen, und ist zur verborgenstenSeele der ganzen Nation geworden. Darum konntedie Autorität, der sie gehorchte, picht wohl andersals durch eine Delegation von oben sich geltendmachen; mau mögte ihre Verfassung daher beynahe