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Europa und die Revolution
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rä6 Europa und die Revolution.

Boden um alle Güter des Lebens kampfend, mußtesich nothwendig eine ganz specifisch eigenthümlicheNatur entwickeln. Alle Kräfte eines noch gedie-generen Naturells als das italiänische, ohne Unter-laß auf Einen Punkt hiugerichtet, und nicht, wiebey diesen, immer nach allen Richtungen zerstreut,mußten in ihrer Concentration dem ganzen natio-uellen Wesen ein charakteristisches Gepräge geben,das keinem andern Volke in diesem Grade zu Theilgeworden. Da der Streit mit den afrikanischenAtlantiden durch seine lange Dauer eine ganze,thatenreiche, großartige, in sich abgeschlossene Ge-schichte wurde, ein gewaltiges Drama, in seinendrey Einheiten wohl abgerundet und in sich gedrängt,stets um die beyden großen Gegenstände, Religionund Vaterland, sich bewegend; so mußte das Ge-dächtniß dieser Ereignisse, je mehr der Widerstandalle Kraft in Anspruch nahm, um so tiefer inallen Affekten der Nation Wurzel schlagen, undihre Phystonomie bestimmen. Religion, Vaterlandund die Erinnerung der Vergangenheit wurdenihr daher, wie Seele, Leib und Leben, welchesDritte aus den beyden Andern kömmt, objectiv diePenaten ans dem Hausaltar und die Stammes-güter im Nationalheiligthum. Diesem Boden, umden sie so heiß gekämpft, und den sie mit ihremBlut gedüngt, war ihre ganze Liebe zugewendet;