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III. Gegenwart.
nn Streit der Enkel Carls des Großen in derSchlacht von Fontenay die Blüthe der fränkischenRitterschaft gefallen, und dadurch die Macht derTeutschen in Frankreich gebrochen war, Hub sichder Zwist zwischen ihnen und dem galischen Stam-me, der sich wieder heraufgearbeitet, ein Streit,der zuletzt in die gänzliche Trennung unter demeinheimischen Geschlecht der Capetinger ausgeschla-gcn. Ohne Verzug beganu nun der Kampf derköniglichen Macht mit dem Feudalsystem. DerFeudalbaron, mit seiner srcyen Selbstständigkeitauf das Allodialgut gefestet, in seiner Unterwer-fung unter das Haupt auf den Lehnbesih ange-wiesen, und den Vasallen durch dasselbe Bandwieder an sich knüpfend, Hauptmann der Sei-nen im Felde, Richter im Frieden, war injenem doppelten Character zugleich Organ derköniglichen Macht, um den Eroberten in Un-terwürfigkeit zu halten; und Schranke, in ihrerAusbreitung auf die Eroberer. So wie daherdie Eroberung sich befestigt hatte, wurde derSchwerdtgenosfe der Macht in seinem einen Ele-mente entbehrlich, in dem andern gehässig; hin-wiederum aber schien die Autorität dem Vasallenin seinem Charakter als Unterthan drückend, derselbstständigen Frcyheit aber verdächtig und ge-fährlich, und so mußte dann jener Streit deS
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