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Europa und die Revolution
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208
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2o8 Europa und die Revolution.

zum Ende; nur in der Ruhe oder der heftigstenBewegung mit Gemessenheit gewandt, in allengemäßigten Uebergangen ohne Haltung, und darum >in der Regel an der Gelegenheit unentschlossen vorüber-gehend. Darum hat die Religion, die dem Teut-schen von je als die Meisterin des Lebens gegol-ten, sich bey den Franzosen früh znr Dienstbarkeitbequemt; und wahrend jene in ihr, wie in Kunstund Wissenschaft, stch immer zur Idee gehalten,haben diese, die in den Ideen nur Fictiouen biszu dieser Stunde sehen, sich zu Herren und Mei-ssern des Begriffs erhoben, und handhaben nunin der Wissenschaft die analytische Formel, in derKunst die Regel, in der Praris die technischenGriffe mit ungemeiner Fertigkeit. Ganz und garauf die Politik angewiesen, haben sie seit lauge ihregrößte Meisterschaft in ste gesetzt, und bey ihnenist die Diplomatik, diese geistige Analysis des End-lichen, gemeinschaftliche Erfindung der modernenHöfe, zu jener Ausbildung gekommen, der zwardie Teutschen frühe schon nachgeeisert, in der siees aber, weil die Natur widerstrebt, selten zuetwas Erklecklichem gebracht.

Zn der ganzen Entwicklung der Geschichtebeyber Völker, und in der ganzen Wendung, dieihre Politik genommen, hat diese Verschiedenheit, ^die sie im Leben trennt, sich ausgewiesen. Seit ^