III. Gegenwart.
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Dinge in dem glücklichsten Augenpunkt zu fassen,wo ihr ganzer Schein in der vollsten Wirkung sichzusammen findet; noch solche Gabe, das Leben unddie Leidenschaft und den Affekt und die Gesinnung,und alles was wescnhaft ist, ans der Tiefe heraufan der Oberfläche ausznbreitcn, daß sie wie geschla-genes Gold den möglichst großen Effekt bewirken.Keinem ist gegeben, bey so leichtem, fröhlichen Blute,
- mit solcher Zierlichkeit das Leben aufznfassen, diegeselligen Verhältnisse mit so gewandter Leichtigkeitzu ordnen, und mit dem Ernste so unbedingt seinSpiel zn treiben, daß er selbst zur Leichtfertigkeitsich bequemen muß. Und diesen: leichtgesinnten, be-weglichen Vogelgeschlechte gegenüber nun die Tcut-schcn, schwerfällig und ungelenk, als ob sie ansVieren gierigen, in allen Anlagen und Richtungen' das Gegentheil, das Aeußerste bey jenen ihnengegen innen umgewendet; darum in allem Thunund Sinnen in sich gekehrt; unverständig beystarker Vernunft, lebendige Phantasie bey stam-melndem Organ, tiefe Empfindung ohne Takt,große Willensstärke, ohne äußeres Geschick, ihnauszulassen; lebend in der Zukunft oder der Ver-gangenheit, darum nie in der Gegenwart heimisch;strebend in allen Dingen nach dem Höchsten und demTiefsten, darum immer verlierend das Erreichbare,
! das in der Mitte liegt, und nichts vollführend bis