ro4 Europa und die Revolution.
Plünderung von außen herein, und nun auch die-selbe Verzweiflung in den Gemüthcrn über denZustand der deutlichen Angelegenheiten; dieselbeGahrung und Unzufriedenheit; der gleiche Haßgegen alle Unterdrückung; dasselbe insiinktartigeSehnen aus der Zerrissenheit gegen eine Einheitzurück, die mit der Eigenthümlichkeit des Besonder»sich vertragt; dasselbe allmähliche Wiedcraufwachendes Nationalgefühls und aller bisher schlummern-den Kräfte in der Masse; dieselben Ideen vonFeeyheit, Bürgerthnm und Verfassung im allge-meinen Umlauf unter den Gebildeten. Diese Stim-mung hat in neuerer Zeit zum öfteren in heftigenAusbrüchen, wie es einem vulkanischen Lande vollschlafenden Brennstoffs natürlich ist, sich geäußert.Einmal, als die Waffeu der Franzosen über dieAlpen vorgedrungen, und nun plötzlich langverhal-tene Kräfte losfchlugen in Neapel, dem Kirchen-staate, Mayland, Venedig, Sardinien und Piemont.Alle Bestrebungen scheiterten damal, theils weildie Führer aus dem Charakter des Volkes fallend,sich nicht volksmäßig zu machen gewußt, hauptsäch-lich aber an der Arglist französischer Politik, diesich das Land zu ihrer Beute ausersehen. Dannneuerdings in jenen Bewegungen, die durch dieVorgänge in Spanien veranlaßt worden, und hierwar es das Interesse der alten Ordnung und