III. Gegenwart.
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bey an Tag gelegt; aber da das Land, eben wieTeutschland, der Tummelplatz aller fremden Völkerwurde, mußte, eben wie dort, die stadische Freyhcitvor der stets um stch greifenden Territorialherr-schaft vergehen.
Zn solcher Weife haben zu aller Zeit beydeReiche im Glücke wie im Unglück gleiches Schicksalgetheilt, und auch jetzt bieten beyde ganz dasselbeSchauspiel der jammervollsten Auflösung dar. Jen-seits der Alpen wie diesseits dieselbe Zerrissenheit,ohne Spur einer Einigung; dieselbe Trennungdes kraftvollen Stammes in Theile, die Convenienzund Zufall allein verbunden, und die stch nunwechselseitig Haffen; der gleiche Untergang allerFreyheiten der Nation in bodenloser Willkühr;darum derselbe Zerfall des Gemeingeistes, derselbeUntergang alles öffentlichen Lebens, das in dieZsolirung der Privatverhaltnisse stch zerstückt; die-selbe Vergeßlichkeit für alle Thaten einer größerenund besseren Vergangenheit; dieselbe Flachheit undLeerheit aller gesellschaftlichen Verhältnisse; dieselbeEntartung und Abgestorbenheit für die Idee inder Beschlossenheit starrer Eigensucht. Darumaber auch dieselbe Schmach in der Geschichte; der-selbe Vcrrath der Jnterresseu der Nation an'sAusland; die gleiche Anfeindung streitender Inter-essen; dieselbe periodische Unterdrückung «nd Aus-