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Europa und die Revolution
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Europa und die Revolution.

den der Andere besaß, mußte, in Feindschaft ent-zweyt, sich gegenseitig aufreiben und vernichten;und wie sie beyde in Eintracht die ganze Lehreund ihre Discipliu, die Hierarchie und das Kir- !chensystem einerseits, und andererseits die ganze ^politische Verfassung Europas geordnet hatten, so -mußten sie in ihrer Zwietracht die Ursache der ganzen ^Verwirrung der folgenden Zeiten werden. Alsdas Papsithum mehr und mehr dem Despotien,das Kaiserreich der Anarchie zuneigte, suchten diedeutschen, noch immer durch den Ernst ihres reli-giösen Strebens ausgezeichnet, in den Concilien .die Kirche, indem sie das aristokratische Priucipgegen das monarchische bewaffneten, zu regcneriren; ^erst als der Versuch mislungen war, trat die völ-lige Kirchentrennung ein. Italien hatte nun in !Teutschland zugleich sein geistiges Ferment undseine physische, zusammcnhaltende Einigung verlo-ren; Teutschland in Italien die kräftigende Lebens-fülle und die geistige Einheit, und so mußten nunbeyde in sich zerfallen. Die italianischeu Städte, vonder kaiserlichen Macht befreyt, strebten immerfort, ihreFreyheit gegen die Politik der Päpste und der kleinen !Tirannen zu wahren, und die großen Kämpfe im iInnern dieser Republiken, die Reste freyer Muni-cipalverfaffung in fast allen Städten dieses Landes, ^können Zeugniß von dem Eifer geben, den sie da- i

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