III. Gegenwart.
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ben und Leidenschaft, die ganze Geschmeidigkeiteines reizbaren, zartgestimmteu, feinsinnigen Em-pfindungsvermögens, allen Zauber einer lebhaften,brennenden Imagination, und die Energie allerübrigen überfließenden Gemüthskräfte, gezügeltallein durch ein zartes Naturgefühl für Schönheitund Ebenmaß, zu Vermittlern nimmt, um zueinem ungebildeten, aber der Anlage nach scharf-sichtigen und tiefsinnigen Verstände zu gelangen,der aber allein nach Empfindungen und äußerenErfahrungen zu urtheilen sich gewöhnt. Mit sol-chen Anlagen ifl das Volk in die Weltgeschichte cinge-treten, und diese hat es in ihrer Schule groß gezogen,daß zweymal die Herrschaft ihm zu Theil geworden,/ und nach allen Katastrophen und vieljähriger Ent-artung ifl immer noch der neue Jtalianer zurück-geblieben, lebendig, geistreich ans Mutterwitz, vollgesunden Verstandes und schneller Fassungskraft,nachdenklich, ernsthaft, mäßig, nüchtern, arbeitsam,^ gutmüthig und frohsinnig, aber auch wieder heftig,- leidenschaftlich und reizbar, jähzornig, rachsüchtig,sinnlich, raffinireud, übermüthig im Gefühle gei-stiger Ueberlegeuheit und dem Gewinn ergeben biszur Ungebühr.
Diesem so gestimmten Volke hat nun^ die Geschichte zu stetem Antagonism die germa-^ Nischen Völker beygesellt, in Anlage und Aus-