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Europa und die Revolution
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,g6 Europa und die Revolution.

gewaltthätig sterbenden Zeit, erschreckt von denZuckungen, in denen das scheidende Leben sich los-riß von der alten. Hülle, tief ergriffen von demGefühle' der 'Vergänglichkeit alles Irdischen, sichzum Altar geflüchtet, und hatte dem Christenthumdie ganze Seele zngeweudet, und v»n nun an warCharakter und Richtung festgestellt für alle Zeiten,in denen die Lehre dauern wird. Die althetru-rische Priesterrichtnng in ihrem ganzen, dunkelnTiefsiun war wieder hergestellt, und das römischeKriegeswesen, das episodisch störend zwischengetre-ten , hatte durch die Umwälzung der Zeiten sein End'gefunden.

Das Vorherrschende des Volkscharakters istseither jener religiöse Instinkt geworden, derals bewußtloser Trieb,, wurzelnd tief im Innersten,hat er einmal in wundersamer Befruchtung dieIdee in sich ausgenommen, sie in geheimer Werk-statte hegt, ihr die Fülle des Stoffes, durch allewirksamen Kräfte und Tüchtigkeiten gebildet undgeformt, zur Hülle bietet, daß sie Gestalt gewinntund wächst, ohne äußeres Znthun, und also zurZncarnation gelangt. Und durch dasselbe Organ,womit dies Volk die Religion von oben in sich ausge-nommen, muß auch die Welt umher in seine Seeletreten; indem sie die Fülle der Anlagen einerreichen Sinnlichkeit voll Gesundheit, Wärme, Le-