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Europa und die Revolution
Entstehung
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HI. Gegenwart. ig5

her. Da entwich bey solchem Anblick der alte Asein den dunkeln Urwald seines Nordlands; die'' Seinen aber, die er fliehend zurückgclaffen, huldig-ten dem Christengotte; und seither war das Bandgeknüpft, das noch bis diese Stunde, wenn anchloser, als ehmals, das Land diesseits der Bergemit dem von jenseits verknüpft. Zudem immerneue Ströme nordischen Blutes sich in die Aderndes italischen Volks ergossen, wurde in dieserTransfusion das alte ausgelaugte, augefleckte, ab-gestorbene ausgespült, und au die Stelle neueplastische Lymphe eingcfüllt; und so war der welkehinfällige Körper in der Wiedergeburt mehrererä Jahrhunderte auf's neue vergnügt und lebenskräftig,

> ohne daß er darum seine alte, charakteristische Ei-

> genthümlichkeit eingebüßt. Und wahrend dies Volk>' in solcher Weise sich regeucrirt, hatte die Welt

umher eine andere Gestalt gewonnen; die Herr-' schüft war von Rom genommen, die Drangsaledes Kriegs, alle Schrecken der Völkerwande-' rnng hatten die Pracht der Vergangenheit umge-stürzt; Feuer und Schwcrdt hatten das Altcrthumgefressen, und auf dem großen Gottesacker, mitten^ unter Leichen und Gräbern, war die neue Kirche' aufgebaut. Da hatte das Volk, Jeuge und Schlacht-f epftr so furchtbarer Umwälzungen, erschüttert durchl bas grauenvolle Schauspiel des Todteskampfes einer

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