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Europa und die Revolution
Entstehung
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II. Vergangenheit.

der the.ilweise dem leidenden Gehorsam als Preißaussetzcnd. So wurden die rauhen, scharfkantigen,vieleckichten Charaktere des trotzigen Mittelalters zu-erst in den derben, großen Geschieben ansgcschlissenund polirt, und wenn sie nun das Glanzlicht imrechten Wasser erlangt, als schimmernde Edelsteinein jene Thurmkrone eingesetzt; mit dem Demant-staube aber, der bey diesem Schleifen abgesallen,wurden allmählich auch die kleineren brillantirt.Der Hof, die Werkstätte dieser Bijouterie, wurdeder Mittelpunkt der feinen Sitte, der guten Ge-sellschaft, des leichten Tones und der Gewandtheitin allen Verhältnissen des geselligen Umgangs. DieSprache, im unaufhörlichen Geplauder leichter Con-versation ohne Unterlaß umgetrieben, rundete sichab, wie jene Steingeschiebe, die Jahrhunderte langdie Ströme walzen, und erhielt dieselbe Glatte,Gewandtheit, Geschmeidigkeit und allgemeine Cha-rakterlosigkeit, wie die Gesellschaft, die sie zn ihremOrgan gemacht. Die schönen Künste, anmuthigeVerführerinnen, wurden mit galanter Willfährig-keit ausgenommen und courfahig erklärt. DieDichter in ihrem Gefolge zogen in ihren Labora-torien wohlriechende Essenzen ans Kräutern undBlüthen ab, und parfümirten damit ihre künstli-chen Blumensträußer, daß der feinste Geschmacksie nimmer mehr von natürlichen unterscheiden

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