,44 Europa und die Revolution.
terjocht; der Adel, da er später sich aus gleichem !Grunde, wie die teutschen Fürsten, für die Re- ^formation erklärt, mußte mit ihr untergeben, sei- ^ne Schlösser wurden gebrochen, seine Selbststän- -digkeit war zerstört, und die stolzen Varoue fan-den sich gedrungen, ins Gefolge des Königs ein-zutreten. Der Geistlichkeit wurde mit der Frey-hcit aufgeholfen, und die gallikanische Kirche vonRom abgerissen, ihre Unabhängigkeit aber dann,wie natürlich, bey Hof in Depositum genommen.Der König vergab ihre reichen Pfründen an denAdel, wenn er schmiegsam und unterwürfig sichbezeigte; die Prälaten mußten nun, wie die Ba-rone, zu Gefolge gehen, und aus bcyden wurdedie Glorie des Hofs gebildet. Hier war nun diehohe Schule aufgcthan, wo die Unterwürfigkeitpraktisch gelehrt wurde und gewiesen; und dieblinde persönliche Ergebenheit mit der ganzen Mi-mik und dem äußern Ueeorum wohlgezogencrWillkühr eingcübt, und die Tradition unbedingterGewalt als das Geheimniß den Eingeweihten mit-getheilt. Und wenn der Lehrling durch alle Gradebis zur Meisterschaft hin vorgedrnugen, dann wur-de mit der Lossprechung nun ihm wieder ein Thcilder Macht delegirt, daß er hingehe, und sie mitgleicher Absolutheit übe, dieselbe Unterwürfigkeitnach abwärts gebietend, und sein Mandat wie-