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Europa und die Revolution
Entstehung
Seite
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ll. Vergangenheit. r-Z

lavbs Wiedergeburt Frankreich anheimgefallen, undes rüstete sich bald, die gewonnene Erbschaft inBesitz zu nehmen.

Zn keinem andern Lande ist von je der Zn-stinct des Despotisms reger und thätiger gewesenals dort, wo er seit der Trennung von Tcutsch-laud in den Capetingern unverrückt auf einer undderselben Linie zur absoluten Gewalt vorangeschrit-ten. Die neuliche große Verrückung in dem Schwer-punkte der Gesellschaft, veranlaßt durch die plötz-liche Veränderung in den Momenten ihrer innernBewegungskräfte, war seiner Wachsamkeit keines-wegs entschlüpft, und er war schnell Raths gewor-den, durch Zerstörung aller Mittelmachte ein neuesMoment der Kraft sich zu gewinnen, das, demverkürzten Hebelarm der Autorität zugelegt, daSgestörte Gleichgewicht wieder hcrzustellen im Stan-de sey. Die Hauptstadt war frühe schon als Kö-nigin der Städte anerkannt; sie wurde die Thurm-krone auf des Königs Haupte, bergend in sich diegesammte Intelligenz des Staates, während denProvinzen nur die thierischen Verrichtungen Ange-wiesen blieben. Wie die Hauptstadt die Provin-zen bezwungen, so wußte die Landesherrlichkeit dieGewalt der Stände zu bemeistern. Die größerenTerritorialhoheiten waren in vieljährigen Kriegenund durch alle Künste der Politik allmählich un-