Zo Europa und die Revolution.
tigksit in ihr Ermächtigung gewinnen. Nein, aufFriede, Liebe, Eintracht soll alles Bestreben ge-richtet seyn, also daß alle Glieder im Verbändemit ihrem Haupt ein ewig heiteres Reich des stil-len Gottcsfriedens bilden, wo überall Wohlwollenohne Selbstsucht herrscht, das strenge Recht durchliebreiche Schonung gemäßigt erscheint, überallfreywilliger, gläubiger Gehorsam dem Machtgeboteentgegenkömmt, und ein Band der Gemeinschaftdas Ganze also einträchtiglich umschlingt, daßAlle sich wechselseitig schützen und beleben.
Träumerische Thoren, diese! die von solchemLiebeleben fabeln, und die Thiere der Wüste indie Pferche ihrer arcadischen Schäferey einzuhegensich bemühen: also hadern ihnen die Liberalen vonder strikten Observanz entgegen, die sich gegen-über ans andere Ende hingesetzt. Das ist diegroße Verschwörung, die seit Anbeginn bestanden,und die, indem sie Recht und Gerechtigkeit unddie Natur der Dinge selbst umgekehrt, die heil-same Staatsgewalt in jene drückende Tiranneyverwandelt, daß der Staat überall zu einem fin-stern Correktionshaus für Züchtlinge geworden.Aus dem, was die Aristokratie bey der ersten Be-sitznahme errafft, oder sonst mit Gewalt und Listden Andern abgedrungen, hat sie dieser Tiranneyden Purpurmantel zusammengeflkckt, darauf haben