, , A. Jacobr (Superintendent zu waltershausen),Apostelgeschichte für denkende und geinüthvolle Leser,,nit 3 Rupfcrii. gr. 8. I 2kthl. oder 1 fl. 48 ke. FuhrtMich den Lite! eines zweiten Theils der vorher an-gezeigten Geschichte Jesu und spinnt den dort abge-rissenen Laden der biblischen Geschichte fort.
Die lieblichen, Geist und Gemüth erquickenden Amaranthcn, die demLeben des göttlichen Meisters cntblüht waren, »ahmen seine, der Meister-schaft würdig geworden Jünger und trugen st in fester Hand über stür-mische Meere und um wthbare Einöden, weit hinaus unter die Völker derErde, pflanzten st. unter Schmerzen und Thränen auf fremden Boden,pflegten mit l. yristusmuth und Christuskraft der neuen Pflanzungen undbefruchteten sie, nach dem Vorbilde des Gekreuzigten, mit ihrem Blute.Wohl sind also diese Männer es ebenfalls werth, baß sie wieder vor un-serm inneren Auge voriibergeführt werden.
Die hundert Wunder der Welt und der drei Natur-reiche. Nach den besten und neuesten Llucllen be-schrieben und durch Abbildungen versinnlicht vonL. L. Llarke. Nach der 8. englischen (Driginalaustageherausgegeben von G. H. -Hauinann. Mit 6 feiltenRupfertafeln. Dritte verbesserte, abgekürzte undwohlfeilere Ausgabe. Gr. 8. Sauber gebunden. (DerUmschlag stellt den Lolof von Rhodos, den Herkulesbei Lasse! und den Münster zu Lreiburg vor). 2.^Rthl. oder 4 fl. 30 kr.
Diese Jngendschrift, welche aber auch als Lesebuch in vielen HähernSchulen eingeführt ist und gewiß auch von Erwachsenden mit großem Nutzengelesen wird — ist in vieler Hinsicht der größten Empfehlung wür-dig. Erstens erweckt sie durch ihr schönes Aeußeres bei jungen Leserneinen guten Geschmack, denn ihre Kupfer habe» einen wirklich artisti-schen Werth, Druck und Papier lassen nichts zu wünschen übrig undschon der schöne Einband spricht mit seinem interessanten Umschlag freund-lich an. Zweitens ist der Inhalt höchst belehrend und bildet, da er demLeser eine so große Menge von Merkwürdigkeiten aus der Geographie,Länder-, Wölker- und Naturkunde vorführt, und seine bereits darin erlang-ten Kenntnisse auf eine eben so unterhaltende als belehrende Art erweitertund befestigt, und endlich werden in der anziehende» Beschreibung der groß-artigsten Kunstwundcr der Welt die Kräfte des Menschen in ihrer ganzenGroße gezeigt. Um den großen Reichthum dieses Werkes darzulegen istes genug, daß es die Beschreibung von 261 Natur- und Kunstwundernenthält, darunter: 26 Bergwunder, als Chimborasso, Wesuv, Mont-blanc, Montserrat rc.; 7 Felscnwunder; 54 Wasserwunder, alsNil, Amazonenfluß, Rhein, Donau, Elbe, Staubbach, Rheinfall, Nia-gara rc.; 48 Unterirdische Wunder, als 7 Erdbeben, 13 Höhlen,8 Bergwerke lz. B. Wieliczka) rc.; 12 Meer- und Inselwunder, alsEisinscl, Mcerstrudel, Ebbe, Fluth rc.; 19 Wunder der Atmosphäre,als Meteore, Irrlichter, Stürme rc.; 47 Wunder des Thierreichs,als Elephant, Drang-Outang, Kolibri; 7 Pflanzenwunder, als Ba-niam-Kokusnußbaum; 19 Knnstwnnder der alten Zeit, als Pyra-miden, Herkulanum, chinesische Mauer, Coliseum, Lrajanssäule, Porzellan-thurm; 27 Kunstwunder neuerer Zeit, als Pcterskirche, Straß,burger Münster, Casscler Riesenschlvß, Dampfmaschinen, Taucherglocken,Kriegsschiffe rc. rc.