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Die Reisen Jesu oder Beschreibung u. Schilderung des jüdischen Landes u. seiner Bewohner : mit 12 Kupfern u. 1 Kt.
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Wanderungen Jesu nach seiner Auferstehung. 469

genau vorschreibt, mit Schuppen und Floßfedern versehn sind,waren eine Lieblingsspeise der Juden, so wie sie auch jetztnoch von den Morgenländern gern gegessen werden; und Hv-^ nig wurde ebenfalls gewöhnlich genossen. Jesus nahm die

i ihm dargebotene Speise, davon und überzeugte seine Jünger

1 dadurch, daß er wirklich lebte, und daß sie sich nicht vor

s ihm zu fürchten nöthig hätten.

Hierauf erinnerte er sie an seine frühern Verkündigungen,die er ihnen vor seinen Leiden, als er noch fortwährend beiihnen weilte und mit ihnen umher wanderte, mitgetheilt hatte,

; und zeigte ihnen, auf welche Weise dieselben durch seine letz-

I ten Schicksale in Erfüllung gegangen wären. Ja, er legte

> ihnen dar, daß Alles so mit ihm habe geschehn müssen, wie

! es schon in dem Gesetz, in den Propheten und in den Psal-

! rnen, also in den heiligen Schriften des alten Testaments

l überhaupt geschrieben sey; denn die Juden unterschieden schon

^ vor Jesu Zeiten, wie sie es auch noch jetzt thun, drei Haupt-

- theile der Schriften des alten Testaments, nämlich: das

! Gesetz, welches die fünf Bücher Mosis, umfaßte; die Pro-

i pheten, zu denen nicht allein die eigentlichen prophetischen

! Schriften, sondern auch die Bücher Josuas, der Richter,

j Samuels und der Könige gerechnet wurden; und die andern

! heiligen Schriften, zu denen die übrigen Bücher des

! alten Testaments, also auch die Psalmen gehörten. Zuletzt

j sprach er nochmals zu seinen Jüngern:Friede sey mit euch!"

i und verkündigte ihnen, daß sie hinfort an seiner Stelle als

j Gottesgesandte wirken und dazu auch durch den heiligen Geist

! gekräftigt werden sollten, den sie durch ihn empfangen wür-

^ den, wobei er sie anhauchte, um diese Mittheilung ihnen

sinnbildlich darzustellen. Auch versicherte er ihnen, daß sie^ das Vermögen, Kranke zu heilen, empfangen würden, und

! alsdann diejenigen von den Folgen der Sünde (nach der

' Ansicht der Juden, welche Krankheiten als Folgen der Ver-

sündigung ansahn) befreien würden, denen sie Heilung ihres! Uebels angedeihen lassen wollten; Andere aber, welche sie

l solcher Wohlthat nicht für werth hielten, in ihrem Zustande

> lassen könnten. Nach diesen Mittheilungen entfernte sich Jesus.

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