Reisen Jesu der dritten Periode rc.
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an Höhe übertrifft. Seinen Namen hat er von seiner wei-ßen Farbe, die er nicht allein durch den Schnee bekommt, derseinen Gipfel bedeckt, sondern auch überhaupt an sich trägt,weil er aus Kalkstein besteht. Obschon er unter dem 35. Gradeder nördlichen Breite, also in einem warmen Klima liegt, somacht doch seine Höhe, daß der Schnee auf seinem Gipfelnicht schmilzt. In den Thälern aber ist oft eine fast uner-trägliche Hitze.
Der Umfang dieses Gebirges soll gegen 100 Stundenbetragen. Gegen Morgen erstreckt es sich nach Mesopotamien,gegen Mittag läuft es nach dem gelobten Lande, gegen Abendtritt es an das mittelländische Meer, und gegen Mitternachtgeht es nach Armenien. Es besteht eigentlich aus zwei Ge-birgsketten, die parallel neben einander von Norden nach Sü-den laufen und auf der Mittagsseite sich beinahe vereinigen.Die westliche Gebirgskette, welche an Phönicier, hinläuft unddas mittelländische Meer fast berührt, ist der eigentliche-Libanon; die westliche aber, welche nach Arabien zu sicherstreckt und das Gebiet von Damaskus umschließt, heißt derAntilibanon oder der dem eigentlichen entgegenstehende Li-banon. Da wo beide gegen Mittag an einander grenzen, sindsie nur durch einen engen Paß getrennt, welcher der Paßvon Emath hieß, weil er nach der Stadt dieses Namensführte. Auf der Mitternachtsseite aber gehen die beiden Ge-birgsketten weiter aus einander; jedoch ist das Thal, daszwischen ihnen liegt, in seiner größten Weite nur zwei Stun-den breit. Dieses Thal ist sehr angenehm und fruchtbar, weiles von mehreren Bächen und Flüssen bewässert wird, die vondem Gebirge herab kommen. Man nennt es Cölesyrienoder Hohlsyrien, weil es ziemlich tief und beinahe aufallen Seiten von Bergen eingeschlossen ist.
- Die Stadt Emath, auch Hemath und Chamat
- Mannt, lag am Flusse Orontes und war dem Stamme Naph-^ thali zugetheilt worden (Jos. 19, 35.); allein die Kanaani-'i tec blieben in ihrem Besitze und hatten daselbst eigene Königes bis auf David (2. Sam. 8, 8. 1. Chron. 19 (18), 9.).t :-Erst Salomo scheint sie unter seine Herrschaft gebracht zu'.Hhabe»; denn er befestigte sie (2. Chron. 8, 3.). Ihren Na-