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Die Reisen Jesu oder Beschreibung u. Schilderung des jüdischen Landes u. seiner Bewohner : mit 12 Kupfern u. 1 Kt.
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Reisen Jesu der ersten Periode rc.

Klöstern zeichnen sich folgende aus: das Kloster des heiligenDcmetri'us, des heiligen Nikolaus, in welchem sich die Schulefür die Kinder der Griechen befindet, des heiligen Georg, desheiligen Michael, des heiligen Basilius und der heiligen Ka-tharina, beides Nonnenklöster, der heiligen Jungfrau, des hei-ligen Euthymius, ein Nonnenkloster, das Johannes des Täu-fers, des Abraham auf dem Calvarienberge, der heiligen MariaauS Aegypten und die Kirche der 40 Märtyrer, welche mitdem großen Kloster in Verbindung steht.

Ferner sind als heilige Oertcr merkwürdig: das Ge-fängniß des Apostel Petrus, als welches man einenalten verfallenen viereckigen Thurm außerhalb der Mauern inder Nähe des Calvaricnberges zeigt; und das Haus derMaria, der Mutter des Johannes Markus, in welchem derApostel Petrus nach seiner Befreiung aus dem Gefängnisse Zu-flucht suchte und fand, und das in eine Kirche verwandeltworden ist, in welcher syrische Priester wohnen.

Das Haus des Zebedäus soll ebenfalls in eineMhe verwandelt worden seyn, die dem Apostel Johannes ge-weiht ist. Sie liegt ziemlich mitten in der Stadt, und hatein schönes Aeußere, das Innere aber ist nicht ausgezeichnet.Nicht weit von dieser Kirche befindet sich die des heiligen^Markus, eine kleine finstere Kirche, die den Griechen gehört,und auf der Stelle stehn soll, wo die Apostel versammelt wa-ren, als Petrus aus dem Gefängniß zu ihnen kam.

Auf dem Berge Zion, nicht weit vom Zionsthore wirddas Haus der drei Marien gezeigt, das die Stelle ein-nehmen soll, wo Jesus nach seiner Auferstehung der MariaMagdalena, der Maria der Mutter des Jakobus, und derMaria Salome erschien.

Nicht weit davon steht dieKirche des heiligenTho-n>as, an deren Stelle früher das Wohnhaus dieses Apostelsgewesen seyn soll. Dieser Kirche haben sich die Türken be-mächtigt, welche sie verschlossen halten und von Niemand be-treten lassen.

Das Haus des Pharisäers Simon, in welchem,>vie man sagt, Maria Magdalena ihre Vergchungen Jesu be-kannte, soll ebenfalls in eine Kirche umgestaltet worden seyn,