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Zweites Buch.
Westlich von Pe'ustum gab es in Niederägypten, n ' lbei dem See Syrbon, eine Gegend, die von den Gen ,
nern bewohnt wurde. Hier war die Grenze des Gebiete l
über welches der König Antiochus Eupator den Judas Makkabäus setzte (2. Makkab. 13, 24.). i
Von Pelusium führte der Weg nach Palästina über Ca - ,sium, welches ebenfalls eine in der Nähe des Meeres gelc> ^ !gcne Stadt war. In der Umgegend derselben befand siqein Berg, auf welchem ein Tempel des Jupiters stand. Sewar der Sitz eines Bischofs und nahe bei ihr zeigte man eiieGrotte, in welcher der heilige Athanasius sein Glaubenslc-kcnntniß verfertigt haben soll.
Weiter morgenwärts lag Ostracine an der Meeresküstenicht weit von der Grenze des gelobten Landes. Jetzt ist esnur noch ein Dorf. Die eigentliche Grenze zwischen Aegypteaund Palästina machte der sogenannte Bach Aegyptens mder Gegend, wo früher Rhinokorura, und später El-Arisch lag, von welcher Stadt ebenfalls nur noch Ruine,>vorhanden sind.
Die Grenzstadt Palästinas auf dieser Seite war Ra-phia, die früher Raphidim (2. Mos. 17, 1.) hieß, jetztaber Refha genannt wird. Sie war nicht weit vom Meereentfernt, und durch die Schlacht berühmt, welche der SyrischeKönig Antiochus der Große gegen den König von Aegypten,Ptolemäus Philopator, 200 Jahre vor Christus, in ihre:Nahe verlor. In der Folge, 90 Jahre vor Ch., wurde sievon Alexander Jannäus erobert und zerstört, und von Gabi-niuS wieder aufgebaut. Nach der Verbreitung des Christen-thums wohnte in ihr, so wie auch in Anthedon ein Bischof.
Nordwärts über Raphia lag Gaza, d. i. die Starke,eine sehr alte Stadt (1. Mos. 10, 19.) im Lande der Phi-listäer, an der Meeresküste, ohnwcit der Mündung des Bache»Bczor. Sie war ehemals die Hauptstadt der Philistaerund durch ihre starke Befestigung, so wie durch ihren Handelberühmt. Später kam sie an den Stamm Simeon, nachdemDavid sie erobert hatte. In dieser Stadt war es, wo Sim-son mehrere Beweise seiner außerordentlichen Stärke gab, daer hier die Flügel des Stadthores aushob und forttrug und