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4 (1923)
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v. Pentzendorfv. Pentzig,

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burger Stadfckirche St. Maximi wurde ferner dem Johann Friedrichv. 0., der jetzt als Premierleutnant beim königlichen Regiment zuDresden und der Kompagnie des Hauptmanns v. Bevilaqua bezeichnetwird, und seiner nicht genannten Gattin geboren 1 ): 4. Constantin,geb. 20. April 1811 früh 5 Uhr, getauft 5. Mai. 1815 befand sichdieses Kind noch in Merseburg am Leben. Eine Premierleutnants-WitweCharlotte Friederike v. 0. in Dresden bezog laut Quittungenaus den Jahren 1801 und 1805 eine Pension von monatlich dreiTalern. Wappen 2 ): Im Schild eine aufsteigende Spitze, rechtsund links ein Löwe, unten Arm mit Schwert. y. Pentzendorf(II 403 einzuschalten). Auf Mühlbach (NW von Priebus) sass HansGeorg v. P. Ihm wurden nach dem Kirchenbuch von Podroschefolgende Kinder getauft: a) Anna Barbara, get. 31. Oktober 1645;b) Maria Rosina-, get. 5. Juli 1647; c) Johann Caspar, get.30. Juli 1649; d) Helena Dorothea Tugendreich, get. 12. März1652; e) Victoria Elisabeth, get. 28. April 1654; f) VeronicaJuliana, get. 15. November 1657. Von Bautzen aus wandten sichdie Schwestern Anna Barbara, Maria Rosina und Helena (Hella)Dorothea Tugendreich, die sich sämtlich nicht adelig schreiben,am 20./30. November 1691 an den Kurfürsten Johann Georg IV.von Sachsen: Sie seien in früher Jugend verwaistund bissher inaller eusersten Armuth und Dürfftigkeit leben müssen, also dassWir ältesten zwey gemüssiget worden, Uns in Dienste zu begeben,darinnen Wir numehr viel Jahre Unss befunden, wollen auch gern,so lange Unss der liebe Gott nur Kräffte und Gesundheit giebet,keine Arbeit und Auffwarttung scheuen, umb unser armes Lebenvollends hinzubringen. Nachdem aber unsere dritte Schwester vonJugend auf mit eines kräncklichen und söchen Leibe von den liebenGott beleget und nicht einen Heller verdienen kan, also dass WirSie von unsern wenigen Dienstgelde bissher kümmerlich erhalten,solches aber in die Lenge nicht ausstehen und Niemanden bekommenkönnen, der Sie mehr warten und pflegen oder nur beherbergenwill ... so bitten sie um ein jährliches Gnadengeld aus derlandeshauptmannschaftlichen Kasse im Markgraftum Oberlausitz.Hierauf wird ihnen, Dresden den 27. April 1693, ein jährlichesGnadengeld von 100 Talern aus den Einkünften bei der Landes-hauptmannschaft bewilligt. Im Juni 1694 bitten von Kamenz ausAnna Barbara und Helena Dorothea Tugendreich v. P. den Kur-fürsten Friedrich August um eine neue Verordnung wegen ihresGnadengehaltes. (H.-St.-A. Gen. Loc. 31 753, v. Pentzendorf). Inden landläufigen genealogischen Werken findet sich das Geschlechtv. Pentzendorf nicht erwähnt. y. Pentzig, Ludwig (II 405).Die Eheberedung zwischen ihm, Herrn auf Wilka und Bohra etc.und Anna Sabina v. Boblitz (I 163), seiner dritten Gattin, der

*) Ebenda.

2 ) L. Frhr. v. Ledebur, Adelslexicon der Preussischen Monarchie,II. Bd., S. 174.