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v. rliinerkop—v. Huldenberg.
Im silbernen Schilde ein mit drei silbernen Rauten hinter einanderbelegter roter Schrägbalken. Helm mit rot-silbernem Wulst. Kleinod:Der Schrägbalken des Schildes zwizchen einem silbernen und einemroten Büffelhorn. Decken rotsilbern. (Siebmaeher, Wappenbuch,3. Bd., 11. Abt., Adel der russ. Ostseeprovinzen, S. 281, Taf. 90).Die drei Rauten zeigt auch der Grabstein des 1673 gestorbenenFriedrich v. H. in Gruna bei Görlitz. — v. Hünerkop (I 773). Indieser Weise wird der Name von den gegenwärtig lebenden Gliedernder Familie geschrieben. — Die auch von uns übernommene Angabein v. Zedlitz’ Neuem Preuss. Adels-Lexikon II, S. 455, mit WolfDietrich v. H. (I 773) sei sein Geschlecht erloschen, ist nicht zu-treffend. — Joachim Ernst v. H. auf Rückersdorf bei Ronneburg(S.-A.) war vermählt mit Anna Rosina geb. v. Haussier a. d. H.Brücklau. Der Sohn dieses Ehepaars war Wolf Dietrich (I 773),geb. 27. August 1711, lebte noch 1784 in Kamenz, starb am 20. August1785, unbekannt wo. In Kamenz wurden ihm zwei Kinder geboren:a) Hans Wolf Ferdinand, geb. 17. September 1780, gest. inWeissensee in Thüringen als kgl. Sachs, emer. Hauptmann 25. Januar1835; b) Friedrich Gustav Moritz, getauft 5. August 1784. SeineSchicksale sind nicht bekannt. Hans Wolf Ferdinand ist der Gross-vater des jetzt (1917) lebenden kgl.Zollrevisors Carl v. H in Wolgast.Paul v. H. in Naumburg (1919) nennt den oben angeführten WolfDietrich seinen Urgrossvater. (Der Deutsche Herold 1917, S. 83,93, 104; 1919, S. 32). — In den fünfziger und sechziger Jahrendes 16. Jahrhunderts lebt zu Neukirchen (A. Chemnitz) WolffHünerkopff, der auch Untertanen in „Langen - Burkersdorf“(A. Chemnitz) besass. 1544 wird er genannt „der erbar und vhessteWolff Hünerkopff“ und als „der erbherr des dorffs Klaffenbach“(A. Chemnitz) bezeichnet. 1568 kommt es zu einem kurfürstlichen Ver-gleich zwischen Hanns, Stephan und Sebald den Hünerkopfen, Ge-brüdern zu Neukirchen und ihren Untertanen daselbst. Das Oblaten-siegel zeigt, soweit erkennbar, im Schilde den Rumpf eines Huhns,als Kleinod einen eben solchen mit ausgebreiteten Flügeln (H.-St.-A.Fin. A. 602, 1 ff.). •— v. Huldenberg, Daniel Erasmus (I 776)starb am 17. (nicht 27.) März 1733. Das Gut Wartha erwarb ervon Johann Friedrich v. Schönberg und erhielt 1717 die Genehmi-gung, per mandatarium die Lehn zu empfangen (Weinart, Lehn-recht I, 251). Die Mutter seiner Gattin Johanna Sophia, geb.v. Ponickau (I 776) war Maria Salome (nicht Sabina) v. P., geb.v. Haugwitz (Carpzov, Ehren-Tempel der Oberlausitz, 1719, II. Teil,Stammtafel v. Ponickau Nr. II; Adelsgeschichte II 477). — Ein inOel gemaltes Damenporträt auf dem Schlosse zu Ober - Neukirchträgt nach freundlicher Mitteilung des Id. Dr. Pilk daselbst, aufder Rückseite denVermerk „Maria Susanna v. Hvldeberg gebohrnev. Zapff. Die Frau Mutter war eine geborne von Tritzschler. ge-mahlt ao 1688. Diese Dame wäre demnach die auf einer Stamm-tafel im H.-St.-A. erwähnte und „de Zapst“ genannte zweite Gattin