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Über die Dalton'sche Theorie
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aen, können unsere Eudiometer allerdings einen Unter-schied von nahe 2 Proeent angeben.

Herr Gat Lüssac untersuchte die Luft, welche ervon seiner aerostatiscken Reise, aus einer Höhe von 20000Fufs mitgebracht hatte, sehr sorgfältig im Laboratorio derpolytechnischen Schule (Gilb. Ann. B. 20 S. 33); allein esist zu bedauern, dafs durch die Art, wie er diese Versucheanstellte, es unmöglich wird, aus ihnen Schlüsse für odergegen die Theorie von D Alton zu ziehen. Er hattenehmlich zwei luftleer gepumpte Glaskugeln mitgenom-men, deren Hähne er in der gröfsten Höhe öffnete, wel-che er mit dem Ballon erreichte. Als die Luft hineingetre-ten war, schlofs er die Hähne, und öffnete sie nachher»im Laboratorium, unter Wasser. Als dieses hineintrat,füllte es die halbe Kugel aus, da die Luft oben um dioHälfte dünner war, als an der Erde. Herr Gat Lüssacuntersuchte nun diese Luft, auf die gewöhnliche Weise,mit dem Eudiometer, und fand, dafs sie 2J,49 TheilcSauerstoff enthielt.

Da aber nach der DALTOiv'schen Theorie jede Luft-art unter dem Drucke ihrer eigenen Atmosphäre steht,und auch nur durch diesen Druck im Wasser zurück-gehalten wird, so sieht man leicht ein, dafs, wenn HerrGay Lüssac in einer Gegend gewesen wäre, wo gar keineSauerstoffluft mehr war, er doch bei diesem Versuchewelche finden muste, nehmlich die, welche aus dem Was-ser heraustrat, da sie durch keinen Gegend ruckmehr darin gehalten wurde. Gesetzt, die Lufthabe wirklich nur 19 Theile Sauerstoff enthalten, so konntesie diese nur zeigen , wenn sie mit Quecksilber oder luft-leerem Wasser gesperrt vorden wäre; blieb sie aber eineZeit lang mit Wasser in Berührung, welches so vielSauerstoff in seinen Zwischenräumen hielt, als der Druck