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Die Abnahme der Schwere hat in senkrechter Rich-tung einen doppelten Einflufs aufs Höhenmessen mit demBarometer.
1. Sind die obcrn Luftschichten dünner, als sieseyn würden, wenn Itcine Schwere - Abnahme da wäre.Bei einer Luftsäule Ton 12000 Fufs ist die Anziehungs-kraft oben um 0,00122 kleiner, als unten, also die Luftwegen dieses Umstandes um so viel dünner. Die mittlereAnziehungskraft der ganzen Luftsäule ist nur 0,00061 klei-ner als unten. Dieses auf 12000 Fufs multiplizirt, gibt7,3 Fufs Verbesserung.
2. Zugleich ist hei der Messung auf der Spitzedes Berges, das Quecksilber im Barometer leichter, als esam Fufse desselben war, eben, weil die Schwere abnimmt.
Da aber das Barometer eine Wage ist, auf der derDruck der Luft gegen den Druck im Quccksiber abge-wogen wird, bei gleicher Warme und bei gleicherSchwere, so rnufs man die Beobachtung auf der Spitze desBerges, auf die Schwere an der See zurückführen. Beieinem Berge yon 12000 Fufs ist die Schwere oben, 0,00122geringer. Das Quecksilber steht noch auf 17 Zoll, ist alsoum 0,00122 Zoll, oder um 0,02 Zoll leichter, als an derSee ; d. h. eine Quecksilbersäule von 17 Zoll auf dem Bergedrückt nicht schwerer, als eine von 16,98 Zoll an der See.
Man mufs daher den obern Barometerstand auf dieSchwere am Ufer der See zurückführen, ehe man sie voneinander abzieht. Ist dieses geschehen, so ist die Diffe-renz zwischen ihnen die Quecksilbersäule, welche derLuftsäule das Gleichgewicht gehalten hat, bei gleicherTemperatur, und bei gleicher Schwere.
Statt dafs man die 0,02 Zoll abzieht, um sie aufdie Länge von 16,98 Zoll zu bringen, so kann man auchberechnen, wie viel diese 0,02 Zoll in Fufs betragen. Bei
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