Druckschrift 
Über die Dalton'sche Theorie
Entstehung
Seite
29
Einzelbild herunterladen
 

29

Messung bis auf einen halben Meter glaubt verbürgen zuhünnen.

Diese 525 9,5 Fufs sind also dasjenige,was man bei der Baromctermcssung gebraucht.

9 .

Diese Vermessung zeigt uns zugleich, wie genau maneinen Berg messen bann, sobald man gute Instrumentebat, und mit Sorgfalt verfährt. Die Strahlenbrechung hatauf die Höhe der Berge nur einen geringen Einflufs,hier noch liein halbes Meter, und obschon diese zu ver-schiedenen Tageszeiten verschieden ist, und von bis aufTj- des Bogens, am Erdmittelpunkte sich verändert, sobann dieses eine solche Berghöhe nur um einige Zoll än-dern, und die Geometer haben daher sehr Unrecht, wennsie die Schuld von ihren fehlerhaften Höhenmessungen,auf die Strahlenbrechung schieben. Die Strahlenbrechungist nur dann veränderlich, wenn die Wärme in den unternLuftschichten sehr ungleichförmig ab nimmt. Dieses istdes Morgens bei Sonnen-Aufgang der Fall, wo die Luft-schichten in einer Höhe von 20 oder 30 Fufs bald von derSonne durchwärmt sind, hingegen die, welche dicht ander Erde sind, immer wieder von der Erde, die längerhalt bleibt, abgeliiihlt werden. Des Abends ist es umge-behrt , dann buhlen sich die obern schneller ab, und diedicht an der Erde bleiben länger warm. Wenn man danneinen Gegenstand auf eine grofse Entfernung dicht an derErde wegsieht, so bann dieser seine scheinbare Höhe bisvier Minuten verändern. Indefs Niemand wird bei Sonnen-Auf- oder Untergang nivclliren. Die beste Zeit ist desMorgens um neun Uhr und des Nachmittags zwischendrei und vier. Die Strahlenbrechung ist dann immernahe 0,0S, so wie wir sie angenommen haben.