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Über die Dalton'sche Theorie
Entstehung
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so würden die übrigen weder dichter noch leichter seyn.Dalton wurde zuerst durch die Wasserdämpfe auf dieseLehre geführt. Er fand, dafs wenn er in einer gläsernenIlugel Wasserdämpfe hatte, deren Spannung so stark war,dafs sie einen halben Zoll (Quecksilber trugen, aber zerselztwurden, wenn sie mehr tragen sollten, •— dafs dieselbenDämpfe nicht zerselzt wurden, wenn trockene Luft in dieKugel kam, obschon diese einen Druck ausübte, der 28 Zolldas Gleichgewicht hielt.

Die rälhselhafte Erscheinung der Wasserdämpfe in derAtmosphäre, halle schon früher De Luc, Licutehisekg undVolta auf die Vermutlmng gebracht, dafs sie von der Luftnicht gedrückt würden; aber niemand hat die Sache so klarausgesprochen, wie Dalton. »Dafs die Wasserdämpfe vondem Drucke der Luft nicht zersetzt werden, braucht unsnicht zu wundern, sagte Dalton, denn sie werden von Un-gar nicht gedrückt. Wenn die Wasserdämpfe in der Atmos-phäre , das (Quecksilber auf einen halben Zoll halten können,so stehen sie blofs unter dem Drucke ihrer eigenen Atmos-pluire, der nur einen halben Zoll beträgt, und der nicht starkgenug ist, um sie zu zersetzen; aber von 27$ Zoll starkenStickluft, und Sauerstoff luft-Atmosphäre, werden sie deshalbnicht zersetzt, weil sie von diesem nichts empfinden; dennjedes kleinste T li e i 1 c h e n L u 1 t oder D a in p f w i r Ji tnur auf die T h e i 1 c h e n seiner Gattung, abernicht auf die andern, die sich zwischen ihnenbefind c n.»

Dalton dehnte dieses Gesetz nun auf alle elastischenFlüssigkeiten aus, und suchte durch eine Reihe sinnreicherVersuche zu zeigen, dafs jede elastische Flüssigkeit imRaume für sich allein exislirt, und dafs man in eine leereGlaskugel ^zehnerlei und hunderterlei verschiedene Dampf-und Luftarten bringen könne, ohne dafs die eine auf die