IX
Im August, wo dieser Unterschied wegen den Däm-pfen am kleinsten ist, beträgt er nach der Tabelle TonD’Aubuisson nur 3 Fufs; d. h. vom Genfer-See bis aufdie Spitze des Montblanc.
In meiner Trigonometrie, die ich im Jahre 1813 her-ausgab, lehrte ich das Höhenmessen mit dem Barometer,und ich habe als Beispiel den Monte Gregorio, so wiedieser 1809 von D’Aubuisson gemessen war, und denMontblanc, der den 3. August 17S7 von Herrn von Saus-süre gemessen war.
Schallmessung.
In den Jahren 1S09 und 1811 hatte ich in Düsseldorfund Ratingen die Versuche über die Geschwindigkeit desSchalles, bei sehr tiefen und sehr hohen Temperaturen,wiederholt, auf einer Standlinie von 27927 pariser Fufs.Ich gebrauchte in allem hierbei 400 Kanonenschüsse, wel-che Sechspfündern waren, die mit 1| Pfd. Pulver geladenwaren. Es waren Feste, die der Kaiser Napoleon gab,zum Glanze seiner Siege.
Von diesen 400 Kanonenschüssen beobachtete ichnur 121. Die andern gingen entweder verloren, oder ichhörte sie gar nicht.
Von den 121 Kanonenschüssen wurden indefs nur55 gebraucht, weil sie bei völlig windstillerLuft gemacht wurden.
Sie gaben die Geschwindigkeit zu 1027 Fufs aufdem Gefrierpuncte, und bestätigten hier das alte Gesetz,dafs die Theorie 166 Fufs hinter der Erfahrung zurück-bleibt. Ich machte sie im Moniteur von 1809 und 1811bekannt, und auch in Gilberts Annalen 1S12.