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Beobachtungen auf der Königlichen Universitäts-Sternwarte zu Leipzig : mit vorausgeschickter Beschreibung der jetzigen Einrichtung dieser Sternwarte, und einem Anhange geometrischen Inhalts
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und gut unter einander stimmende Messungen die schein-bare Fadcndicke beym Mittagsfernrohr 7,"i.

Um nun das Verhältniß der beyden, durch den Fa-den gemachten Abschnitte des Feldes mit möglichsterScharfe und Leichtigkeit schätzen zu können, habe ichauf ein Blatt Papier das weiße Rechteck mit seinenschwarzen Dcgränzungcn, etwa 2 Zoll breit, gezeichnetund verschiebe diese Zeichnung auf einer Tafel unter einemmit beyden Enden an der Tafel befestigten, den Fadenve"stellendcn, Streifen von schwarzem Papier, (dessenBreite steh also zu der des Rechtecks wie 7,1: 19,2 ver-hält), bis daß dieses Bild dem durch das Fernrohr ge-sehenen vollkommen ähnlich ist. Ein Index an der Tafelgiebt mir sodann an einer, auf dem Blatte gezeichneten,Scale unmittelbar die Abweichung des Fadens von derMitte des Zeichens in Zchntheilen einer Zcitsecundc unddurch Schätzung bis auf Hunderttheile zu erkennen, wo-mit ich aber keineswegs auch die vollkommne Richtigkeitdieser Hundertthcile behaupten will.

Daß der bey Setzung des Mcridianszeichcns began-gene Fehler oder das Azimuth der vertikalen Mittelliniedes weißen Feldes sehr klein seyn müsse, davon hattenmich schon mannigfache Beobachtungen überzeugt, undes war nun noch übrig, die Größe dieses Fehlers aus-findig zu machen. Eine nicht ganz leichte Aufgabe! Dennzu den Schwierigkeiten, welche der Natur der Cachenach mit der genauen Bestimmung eines sehr kleinenFehlers verbunden sind, kommt hier noch dieses, daß