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Beobachtungen auf der Königlichen Universitäts-Sternwarte zu Leipzig : mit vorausgeschickter Beschreibung der jetzigen Einrichtung dieser Sternwarte, und einem Anhange geometrischen Inhalts
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quadratförmigen Basis, ^ Ellen die Seite. An ihremobern Ende ist die Pyramide mit einer Bedachung ver-sehen. Unmittelbar unter derselben ist an der, nach derSternwarte zu liegenden, Seite ein 19 Zoll hohes Feldperpcndicular ausgchauen, auf welchem rechts und linkszwey schwarze Streifen, als Bcgränzungen gezogen sind.Der dazwischen befindliche Raum bildet ein Rechteck von

Zoll Breite, die von dem Ort des Mittagsrohrcsaus unter einem Winkel von 19,^2 erscheint. Auf diesesRechteck wird nun der mittlere Faden des Mittagsfern-rohrs gerichtet, und seine Abweichung von der Mitte desRechtecks aus dem Verhältniß der beyden durch ihn ge-machten Abschnitte beurtheilt.

Ein zu dieser Schätzung nöthiges Element ist nochdie Fadcndickc. Um sie zu erhalten spannte ich von demnämlichen Drath zwey Fäden in das Vlochmann'fcheMikrometer am Dollond'schcn Fernrohr und brachte mit-telst der Srchanbe den dadurch beweglichen Faden mitdem andern unbeweglichen zur Berührung. Ich drehtehierauf die Schraube weiter bis jener mit diesem an denentgegengesetzten Rändern zur Berührung kam. Auf dieseWeife gab die Differenz zwischen den Ablesungen bey dererste» und zweyten Berührung das Doppelte der schein-baren Fadcudicke bey dem Dcllond, die sodann auf dasMittagsfcrnrohr nach dem Satz rcducirt wurde, daßsich die scheinbaren Dicken desselben Fadens in zwey ver-schiedenen Fernrohren umgekehrt wie die Fokallängcn ver-halten. Ich erhielt somit durch mehrmals wiederholte