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Beobachtungen auf der Königlichen Universitäts-Sternwarte zu Leipzig : mit vorausgeschickter Beschreibung der jetzigen Einrichtung dieser Sternwarte, und einem Anhange geometrischen Inhalts
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vor seiner Culmination in der einen Lage des Kreises,das andre Mal nach der Culmination in der entgegen-gesetzten Lage zu beobachten pflege.

Noch gehören zu dem Instrument zwey Libellen.Die eine derselben dient hauptsächlich, die Axe des Ver-ticalkrcifcs zu berichtigen. Zu diesem Zweck wird sie mitihren beyden rechtwinklich ausgeschnittenen Füßen auf dieEnden der Zapfen gestellt. Nachstdcm ist sie auch so ein-gerichtet, daß man sie auf die horizontale Scheibe stel-len und somit die Lage der vcrticalcn Axe berichtigen kann.Die andere Libelle hängt an den beyden Trägern derMikrometer und ist von vorzüglicher Güte. 70 Theileihrer Scalc gehen auf einen Zoll und ein solcher Theilentspricht 1,18 Secunden. Sie erspart mir die Mühe,vor jeder Reihe von Beobachtungen die vcrticale Axe ge-nau einzustellen, indem ihre Ablesungen, in den entgegen-gesetzten Lagen des Kreises mit einander verglichen, dieAbweichung der Axe von der Vcrticallinie geben, und hier-mit sodann die beobachteten Zenithabstände corrigirtwerden.

Die Pendeluhr v 0 nWulliamy- Sie hat dieGrahamsche ruhende Hemmung. Die Bahnen und Za-pfenlöcher des Ankers, so wie auch die Zapfenlöcher desAnkers sind mit Chalcedon ausgelegt. Das Pendel istrvsiförmig, und besteht aus drey Stahl- und zwey Zink-stanzen. Diese Uhr zeigte früher mittlere Zeit; feit ihrernunmehrigen Aufstellung ist sie nach Sternzeit rcgulirtwordene Nach dem Aufzuge geht sie fünf Wochen fort,