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Beobachtungen auf der Königlichen Universitäts-Sternwarte zu Leipzig : mit vorausgeschickter Beschreibung der jetzigen Einrichtung dieser Sternwarte, und einem Anhange geometrischen Inhalts
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gung, so kann man sicherlich schärfer und auch mit we-niger Anstrengung des Auges den Faden so stellen, daßer immer an derselben Stelle von dem Theilstrich ge-schnitten wird.

Bekanntlich müssen der bewegliche Faden und daszwischen ihm und dem Limbus befindliche Objcctivglasdes Mikroskops eine solche Lage gegen einander haben,daß nicht nur das Bild des Limbus in die mit letzteremdurch den Faden parallel gelegte Ebene fallt, sondern auchfünf Schraubenumdrchungcn dem Intervall zweyer aufeinander folgenden Theilpunkte des Limbus entsprechen.Letzteres genau für alle Intervalle zu erhalten ist wegender schon bemerkten, nicht überall statt findenden vollkom-menen Gleichheit der Intervalle unmöglich. Ich habedabey keinen andern Ausweg zu treffen gewußt, als daßich gedachte Correction, so viel es sich thun ließ, nähe-rungsweise bewerkstelligte, bey den Beobachtungen denbeweglichen Faden meistens über beyde, dem unbeweg-lichen Nächstliegende, Punkte führte, und den Ucberschußoder das Deficit des somit gemessenen Intervalls an fünfMinuten auf beyde Abstände vom unbeweglichen. Fadennach Verhältniß vertheilte.

Die Excentricitat des Kreises habe ich 4" groß ge-funden. Indessen ist ihre Kenntniß zur Berechnung derBeobachtungen nicht weiter nöthig, da sie durch Zusam-mennähme der Ablesungen an beyden Mikrometern vonselbst herausfallt. Dasselbe gilt auch von dem Collima-tionsfthler, indem ich jeden Stern zweymal, einmal