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Festpredigten
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Tätigkeit widmen; er wird nicht warten bis ihm Un-glückliche aufstoßen, er wird sie selbst aufsnchen, um sichihrer anzünehmen; er wird sich umschen nach solchen,denen er im Stande ist, eine Freude zu bereiten; undzeigr sich ihm an diesem Tage eine Gelegenheit, etwasWesentliches zur Unterstützung der Nothleidenden bei-zutragen , wie freudig wird er sie ergreifen! sind Anstal-'ten vorhanden, die dem Elende zweckmäßig und dauer-haft abhelfen, wie reichlich wird er sie bedenken! Solasset denn auch uns dieses Fest feyern. Es sey uns nichtgenug, daß wir den Herrn loben in seinen Tempeln;lasset uns ihn auch loben mit unfern Thcuen. Es sey unsnicht genug, daß unser Herz Dank fühlt für das, waser an uns gethan hat; lasse! uns eilen, ein Gleiches zuthun an unfern Brüdern, denen weniger zugefallen ist.Es sey uns nicht genug, daß wir unser Herz zur Liebebilden; unsre Liebe erfahre wirklich ein jeder, dem durchuns etwas Angenehmes geleistet werden kann; willigöffne sichunsreHand wohlzuthun, und mitzutheilen, dassind die Opfer, die demHerrn Wohlgefallen. Keinem un-ter uns müsse dieser Tag vergehen, ohne daß er sich dasZcugniß geben könne, reichen Sammen für künftigeewige Ernten ausgestrcut zu-haben. Dem Hungrigen wollen wir unser Brod brechen, denElenden in unser Haus führen, und denNackten bekleiden? dann sie sind unfersFleisches. Haben wir viel: 'so wollen wirreichlich geben; haben wir wenig: so wol-len wir das Wenige geben mit treuemHerzen. Vergiß den Armen nicht, wenn