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M e n sch e n l i e b e feiern: dann müsse n wir c s/zweitens/ durch thätige Erweise unser 6Wohlwollens heiligen- ''Gutes thun'sollen wiran jedem Tage unsere Gebens/ und nur den dürfen wirnicht verloren achten / an welchem wir andern nützlichgewesen sind. Nie wird es uns auch dazu an Gelegen-heit mangeln/ die unsrer Fähigkeit und unscrm Vermö-gen angemessen iss. ' Keinem fehlt cs an Kraft etwas zuleisten/ wodurch andre erleichtert/ getröstet und erfreutwerden. Nur der Selbstbetrug des Eigennutzes / nurder Leichtsinn/ der nie bemerkt/ was er kann/ redet unsden Wahn ein/ daß wir davon entblößt seyen. Könnenwir nicht mit Geld helfen: so können wir es durch unfernEinfluß/ durchperfönlicheDienste/ durch Arbeiten/ diewir für andre verrichten/ durch den Rath/ den wir ihnenertheileii/ durch die Aufmerksamkeit/ die wir ihnen be-weisen und durch freundliches Zureden. Heil dem Men-schen/ der immer in dieser edeln Geschäftigkeit lebt/ derimmer von Eifer brennt/ was er besitzt/ und was er kannzum Besten seiner Nebenmenschen anzuwenden! ihm istjeder Tag ein Fest der Menschenliebe. Aber an einemTage/ wo er der Liebe Gottes mit höherer Rührung ge-denkt/ wo er von heiliger Freude erfüllt ist/ wo sich ihmdie Bedürfnisse der Menschen und die reichen Vorrathe/die zu ihrer Befriedigung da sind/ vergegenwärtigen/ woer sich im Geiste in den ehrwürdigen Kreis der großen. Fa-milie Gottes versetzt — an diesem Tage wird sein Herzmehr als an jedem andern vonMenschenliebe brennen z er-wirb sich mächtig getrieben fühlen/ hier noch mehr als sonstGutes zu thun; er wird ihn ganz menschenfreundlicher