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des Evangeliums ist. Vergegenwärtigt Euch Iesum,wie er geliebt, was er aus Liebe geleistet, erduldet, auf.geopfert hat. Erinnert Euch,- daß Ihr Euch vergebensChristen nennt, wenn Ihr nicht liebet, daß Liebe unsallein recht bildet für die zukünftige Welt. ErinnertEuch der Seligkeit, welche die Liebe um sich her verbrei-tet und m sich selbst hat. Prüfet Euch aber auch am Fe-ste der Liebe, wie Ihr bisher gegen Eure Brüder gestnnetwart, wie Ihr gegen su handeltet, damit Ihr beschämtwerdet, und Reue fühlr, wenn Ihr allein dxr Selbst-sucht dientcr, wenn entweder gar keine oder nur schwa-che Regungen für andre in Eucrm.Herzcn waren, damitBeschämung und Reue Euch zur Sinnesänderung füh-ren. Unterhaltet und belebet heute die Gefühle desMitleidens,, des Erbarmens der Zuneigung und derZärtlichkeit, die die Freude des Erntefestes und die Be-trachtungen , auf welche cs leitet, in Euch erweckt. Un-terdrückt die Empfindungen undBegierden, die Ihr inEuch als Hindernisse der Menschenliebe antreffet. Fassset heute die Entschließungen, die Euch in Eucrm künfti-gen Betragen gegen Menschen leiten sollen. BesinnetEuch heute auf die Mittel, die Ihr anwcndcn wollt,um Euch die Ausführung dieser Entschließungen zu er-leichtern. An dem Feste der Menschenliebe müsse derschone Sinn wahrer Christen in Euch, die Ihr ihn nochnicht habt, gegründet, in Erich aber, die Ihr ihn schonbesitzet, lebendiger und wirksamer gemacht werden.Das ist das Erste, womit wir dasselbe fepcrn sollen.

Aber dabey dürfen wir es nicht bewenden lassen.Wollen wir das Erntefest als ein Fest der