Bedürfnisse, wir wellen alle ernährt und gekleidet sepn.KeinUeberfluß von! Schätzen, keine Hohen dcb Stan-des, kein Reichthum, keine Große und keine Ausbil-dung des Geistes entreißt uns der Abhängigkeit von derNatur. Wirwerden alle bekümmert wenn-ungünsiigeWitterung den Hoffnungen des Jahres Zerstörungdroht. Wir müßten alle umkommen, wenn un dieErde keine Früchte lieferte. Kinder des Staubes,durch unfern Körper an den Boden gefesselt, der unstragt, sind wir alle- Das kennen wir um heute amwenigsten verbergen. Dürfen u w uns aber dabey noch-stolz Einer über den andern erheben l dürfen wir irgendeinen Menschen zu gering achten für unsre Liebe? dürfenwir uns absondern von denen, die so nahe mit uns ver-wandt sind, mit denen wir die ersten Bedürfnisse der Na-tur gemein haben? Endlich schöpfen wir wirklich alleaus derselben Quelle unfern Un> erhalt. Es ist eine vä-terliche Hand die uns alle ernährt. Das ganze menschli-che Geschlecht ist Eine große Familie, -die Gott um seinenTisch versammelt. Alle nennen ihn Vater und Versor-ger. Aller Augen warten aufih-n Alle flehen zu ihm inihren Nöthen- Alle blicken zu ihm auf in ihrem Schmer-ze. Allen kömmt von ihm Stärkung und Erleichterung.Alle müssen sich seiner freuen, müssen ihm danken, wennsie erlangen, was ihr Herz begehrte. Welch eine engeund ehrwürdige Verbindung des menschlichen Geschlech-tes! O, wev sic betrachtet, wer sie recht zu Her'zennimmt, den darf man nicht erst auf die Pflichtder Men-schenliebe aufmerksam machen; Brudergefühl wird sichvon selbst in ihm regenJ sanfte Zueignung zu denen, die
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