wenn wir nicht ihr Wohl wünschen und befördern,wie düö unsrige? Ist das heutige Fest ein Fest Gottgeheiligter Gefühle: dann muß es auch ein Fest derMenschenliebe seyn.
Wir werden davon Noch mehr überzeugt , wennwir uns, drittens, des Berufes erinnern,Gott ähnlich zu werden, und ihn in sei-nem Wirken nachzuahmen. Das WirkenGottes ist das Wirken der Liebe. Alle seine Anstal-ten und Einrichtungen sollen Wohlseytt befördern.Wie viel Gutes wird uns wirklich zu Lheil! Durchwie manche frohe Genüsse werden wir erheitert! Andwas würden wir besitzen und genießen, wenn wir mehrEmpfänglichkeit für das Gute hatten, wenn unsreUnvollkommenheit nicht so oft Unannehmlichkeiten'rwthwendig machte! Diese Gesinnungen, diesesWirken Gottes bezeugt uns vorzüglich der heutigeTag, das Andenken an die Wohlkhaten, die wir wie-der so zahlreich und so mannichfaltig empfangen haben.Allen seinen Kindern hat der ewige Vmer seine reichenVorrathskammertt geöffnet, alles hat er erfüllt mitSpeise und Freude., Nichts schließt er von seiner Lie-be aus, selbst diejenigen nicht/ die ihn vergessen, dieihm nie danken, die seine Gaben ruchlos verbringen,die ihm feind sind, und seinen Absichten entgegen han-deln. Ueber Gute und Böse hat er seine.Sonne las-sen aufgehen, und regnen über Gerechte und Unge-rechte. Seine Schuld ist es nicht, es ist die Schuldder Trägheit und des Leichtsinnes oder des Eigenmn> H h