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gen außbreiten. Möchten wir heute, die, welche unszugethan sind, inniger umschließen, die, welche unsferne stehen, naher an uns ziehen. Möchte Verge-bung sich finden in unserm Herzen für die, die unsbeleidigten. Möchten wir, wenn Herr dein großerErntetag kommt, einsammeln von reichlicher Aussat.Amen,

Es ist, in. Z-, einer der wichtigsten Vorzüge derReligion, zu welcher wir uns bekennen, daß sie eineso glückliche und genaue Vereinigung stiftet zwischenunfern Gesinnungen gegen Gott und zwischen unfernGesinnungen und unserm Verhallen gegen die Men-schen, unsre Brüder. Diese Vereinigung ist derGeist des Evangeliums. Unter sie sind seine Gede-ihe gefaßt; durch sie will es die menschliche Naturveredeln; auf sie muß alles sich gründen, was auf denNamen christlicher Zugend Anspruch macht. Liebe zuGott und Liebe zu den Menschen sollen einander we-cken, beleben, und unzertrennlich begleiten. Liebezu Gott ist die heilige Flamme, die das Herz zur ech-ten Bruderliebe erwärmt. Das Gemüth, welchesvon ihr erfüllt ist, kann nicht ohne fromme und wohl-wollende Regungen gegen, die Menschen bleiben, dieGottes Kinder sind. Es gibt nur Eine Liebe, unddiese umfaßt alles, was mit dem Geliebten in Ver-bindung steht, was ihm ähnlich ist, und sich durchVortreffliebkeit auszeichnct. So jemand sprichtich liebe Gott, sagt Johannes, und hasset