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Entstehung
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man wollte auch zugeben, daß unsre Zeit sich darinvon andern Zeiten wenig oder gar nicht unterscheide:so hat dieselbe doch Gebrechen, die man sonst nichtkannte, aufgedeckt, und auf die Mittel, ihnen abzu-helfen aufmerksam gemacht. Wir kennen die Quellenvieles Elendes, wir wissen was geschehen muß, sie zuverstopfen- In mancherley nützlichen Einrichtungensind glückliche Anfänge gemacht, die fortgeführt wer-den müssen, damit diejenigen, in welchen einmal Be-dürfnisse geweckt sind, nicht unglücklicher werden, alssie auf einer mindern Stufe der Ausbildung und Ver-feinerung sepn konnten.' Woher sollen wir nun die-se Hülfe erwarten? Doch nicht von denen, die sichzu nichts berufen glauben, als für sich selbst zu sor-gen, und sich angenehme Genüsse zu verschaffen?Doch nicht von denen, die in träger Gemächlichkeitalles gehen lassen, wie es kann, die nie einen Schrittüber das Hergebrachte hinaus thun mögen? Dochnicht von denen, die alles auf ihren Vortheil berech-nen, und ruhig zu Grunde gehen lassen, was ihnenNichts einträgt? Doch nicht von denen, die an Vor-Mtheilen kleben, und nicht weitep. sehen, als es dietäglichen Angelegenheiten des Lebens verlangen?Doch nicht von denen, die sich, mit ihrem Denkenund Thun, bloß auf das Gegenwärtige beschranken,und nie einen ernsten Blick in die Zukunft wagen?Nein, von Menschen, die das Licht der Wahrheit er-leuchtet, die das Leben der Wahrheit ergriffen hat,die, was am meisten Noth ist, klar und richtig erken-nen, denen das Eine, worauf alles hingelenkt wer-