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Stimmung und eine edlere Richtung geben. Wo sieerscheinen da nähern sich die Gemüther freundlich, daknüpft sich düs Getrennte aneinander, da wird dieUnterhaltung lehrreich und angenehm, da werden kei-ne rohen Zeitvertreibe geduldet, da finden nach undnach alle geselligen Lugenden Eingang» Der Geist derZeit macht alle Geschäfte dem Eigennutze unterthan;er verbreitet überall mühevolles Treiben, knechtischenZwang, ängstliche quälende Anstrengungen. Aber einfreyes und fröhliches Wirken, eine Geschäftigkeit,welche die Wicht leitet und Lust beseelt, sin entfes-seltes Streben , eine Regsamkeit, die jeder mit Wohl-gefallen betrachtet, und die sich durch die schönstenFrüchte belohnt, trifft man unter den Menschen an,die voll Geistes sind. Der Geist der Zeit möchte alleFreuden in berauschende Genüsse verwandeln,.-die,so bald sie entflohen sind, Leerheit, Neue und schmerz-liches Entbehren zurück lassen. Menschen, die'öollGeistes sind, wissen alle ihre Genüsse zu vergeistigen,und ihnen dadurch mehr Würde, höhern Reitz, undlängere Dauer zu verschaffen. Sie müssen dem Zeit-alter den Sinn für düs feinere und edlere Vergnügenbewahren; sie müssen ihn wecken, wo er erstorben ist.Sollen die Bündnisse der Freundschaft und Liebe nichtverschwinden, sollen Geselligkeit, Thätigkeit und Le-bensgenuß nicht ihren Wehrt einbüßen, und zu elen-der Gemeinheit herabsinken: dann müssen Menschenunter uns leben, die voll Geistes sind. Möchte eSunser Ehrgeitz seprr, die Beschützer dieser Heiligthü»yier zu werden.
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