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kommen? zu erlangen bemüht ist: da mag sich alles zuunsrer Herabwürdigung vereinigen; nichts ist imStande den Adel unsrer Natur zu verdunkeln/ Men-schen voll Geistes / denen das Leben der Wahrheit sichmirgetheilt, die es mir frommen Gefühlen erfüllt hat,die, hochgesinnt, dar Gemeine verachten, und demVortrefflichen rastlos nachstreben, in denen der Frie-de des Himmels und die Hoffnung des Bessern wohnt: diese Menschen mag man mißhandeln, wie rrmnwill; ihr Gemüth ehrt sie und die menschliche Narur;auch in den verderbtesten und unglücklichsten Zeiten be-zeugt ihr Daseyn die Würde derselb n.

Wo die Forderung des Textes beherzigt wird:da gewinnen, zweptens, alle ehrwürdigenund beglückenden Verhältnisse des mensch-lichen Daseyns neues Leben; und auch indieser Hinsicht ist jene Forderung für unser Zeitaltervon großer Wichtigkeit. Wo der Eigennutz volle Ge-walt hat, wo jeder bloß für seinen Vortheil einge-nommen ist, und von sich stößt, was diesen nichc be-günstigt, anfeindet, was ihm hinderlich ist: da wer-den die edeln Verbindungen immer seltener, die denNamen der echten Freundschaft verdienen. Men-schen voll Geistes, erhaben über die Bestrebungen desEigennutzes, befeuert für alles, was herrlich ist, müs-sen aufcreten und einander die Hand reichen, damitdie Weü Bündnisse sehe, die nicht der Vortheildie das Herz geschlossen hat. Das ehelige Verhalt-niß verliert kn einem Zeitalter, wo die Sinnlichkeitdas Regiment führt, immer mehr von seiner Heilig-