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erwecken, wenn man uns Rechte zugestehen, wennman uns mir Schonung behandeln soll. Wir könnenuns über keinen, Druck und keine Mißhandlung be-schweren, wenn wir nichts wehrt sind. Es fehlt unsan Kraft und Antrieb, etwas Großes zu leisten, wennuns nicht das Gefühl unsrer Würde beseelt. Wirmästen dem Mißgeschicke unterliegen, wenn dieses Ge-fühl uns nicht aufrecht erhalt. Wenn wir an unsselbst verzweifeln: dann haben wir alles verloren.Aber wie wird, der Ehre der menschlichen Natur jetztHohn gesprochen! Sehen wir nicht Tausende sie ansich selbst vernichten, sehen wir nicht Tausende einerBehandlung unterworfen, die-sie vernunftlosen Ge-schöpfen gleich- oder gar unter dieselben herabsetzt.Was sollen wir jagen von der Würde des Menschen,wenn sie sich selbst zu elenden Sclaven ihrer Lüste er-niedrigen, wenn sie um einen verächtlichen Prest sichfeil bicthen, wenn sie von threrischen Begierden sichganz beherrschen lassen, und in der Sättigung dersel-ben sich das schamloseste Betragen erlauben, wenn sieauf ihren edelsten Vorzug, die Freyheit des Willens,selbst Verzicht leisten, und sich blinden Antrieben da-hin geben, wenn überall Grundsätze verbreitet werden,die der menschlichen Natur ihre herrlichsten Vorzügeabstreiten, und ein bloß sinnliches Leben als das alleinrechte anpreisen? Was sollen wir sagest von derWürde des Menschen, wenn die Gewalt mir demSchicksale und dem Leben von Tausenden umgeht, alswenn es nur ein Spielwerk wäre, wenn Tausendefür nichts da zu sepn scheinen, als dem Ehrgeitze und