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zu erheben; lernet einsehen, wie eitel die Dinge sind,die Euch zerstreuen und ergötzen, und ww wenig qe-schickr, Euch zu befriedigen, so bald Ihr zu Euch selbstkommt und Euch Eurer wahren Bedürfnisse bewußtwerdet; belebet die Empfindungen, die Euch denmangelhaften Zustand des Gegenwärtigen ankündigen,die Euch nöthigen, Eure Erwartungen auszudehnen,und Euern Bemühungen ein entfernteres höheres Zielzu setzen; fanget an, Euern Geist zu wecken und zunähren mit den Vorstellungen, wodurch die Religionuns über das Gegenwärtige emporhcben will, undfraget Euch ernstlich, ob irgend etwas, womit der Au-genblick Euch schmeichelt und entzückt, mit ihnen ver-diene in Vergleichung gebracht zu werden. Je wei-ter die herrschende Denkart uns von dem entfernt,was der Apostel im Texte verlangt: desto mehr thutes Noch, daß wir seiner Forderung, Gehör geben;denn gerade für unser Zeitalter ist sie vonder amß e r st e n Wichtigke i t. Das ist es, was fich jetzt noch darthun muß. - ss

2. i

Es ist'wichtig, daß wir der Forderungdes Textes Gehör geben, zuvörderst, um c

di-e Ehre der menschlichen Natur, in ei- ^

nem Zeitalter, wo sich so vi ele s zu'ihrer ^

Herabsetzung vereinigt, zu retten. Daß ;

diese Ehre behauptet -werde, daran muß uns alles ge-legen seyn; davon hangt unser Selbstgefühl, davonhangen alle unsre Ansprüche und unsre Erwartungenab. Die Beschaffenheit unsrer Natur muß Achtung