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wenn wir ihm Genüge geleistet haben: dann find wirunbesorgt um das, was daraus entstehen wird. Wirmögen gehindert oder gefordert werden; wir mögenuns Feinde oder Freunde gemacht haben: wir findgetrost, denn das ist nicht unsre Sache. W:r habenuns Gott ergeben, wir haben ihm unsre Wege befoh-len. Wir kennen ihn als den gütigen und weisen Re-gierer aller Schicksale. Wir find überzeugt, daß unsunter seiner Leitung nichts Böses begegnen kann; wirbilligen alles, was von ihm hcrrührt. An ihn wen-den wir uns in bedrängten Umstanden; bey ihm su-chen wir Trost und Hülfe. So ist unsre Seele auchgewaffnct gegeu den Schmerz, welchen uns äußerlicheLeiden verursachen; so können wir hoch seyn und nie-drig seyn, Ueberfluß haben und Mangel leiden ohnedie Zufriedenheit des Herzens einzubüßrn.
Doch der Geist des Christenthums ist nicht bloßein Geist des Friedens, sondern auch ein«Geist der Freude. Zur Freude fordert es unsauf, und reine, genügende, dauerhafte Freude wirktes in uns. Freuet euch, ruft Paulus den Chri-sten zu, freuet euch in dem Herrn alle We-ge, und abermals sage ich euch, freueteu ch. Und wie sollten sich die nicht freuen, denenalle ihre Verhältnisse rn ein so heitres Licht gestelltsind, die von Gott solche Vorstellungen haben, welchedie angenehmsten Empfindungen wirken, welche siealles Gute von ihm erwarten lassen? Wie sollten sichdie nicht freuen, die täglich rührende Beweise seinergütigen Gesinnungen empfangen, die das Recht haben