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des Friedens, die derjenige nicht kennt, welcher bloßseinen sinnlichen Lüsten lebt.

Und ist es etwas an ers als Friede und Freude,was das Evangelium.bei) denen hervorbringt, die sei-ne Belehrungen annehmen, und ihm von Herzen ge-horsam sind. Wir haben immer Frieden, wenn seinGeist den unsrigen belebt, bildet und stärkt. Ge-wohnt , die Dinge richtig zu schätzen, bekannt mit denGrundsätzen, die unser Urtheil und unser Wohl lei-ten müssen, bleiben wir bewahrt vor den Beunruhi-gungen, womit uns die Blendwerke der Sinne über-häufen, vor den Schmerzen , welche die Zhorheit be-gleiten, und vor den heftigen Begierden, die uns auSEiner Verlegenheit in die.andere stürzen, die unSeben so elend machen, wenn sie befriedigt, als wennsie zurückgewiesen werden. Wir wissen das wahre'Glück von dem scheinbaren, das wahre Unglück vondem eingebildeten zu unterscheiden, und das sichertuns so wohl gegen vergebliche Anstrengungen, als ge-gen unnützigen Gram. Es ist unser ernstlicher Vor-satz, immer Recht zu handeln. Mit großer Gewis-senhaftigkeit gehen wir überall zu Werke, so daß unsunser Herz nicht verdammet. Und wenn auch uns zu-weilen Menschliches begegnet, worüber uns unserHerz verdammen möchte: so wissen wir, daß Gottgrößer ist, ale unser Herz, daß er mehr auf den Wil-len als auf die That sieht, daß seine Gesinnungen ge-gen den Redlichen die gnädigsten sind, daß seine Liebeviele Verschuldungen bedeckt. Bey allem was wirthun, folgen wir dem Befehle der Pflicht, und