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sie auch nach sinnlichen Genüssen Haschen, so viel siedavon auch an sie bringen: nie werden sie der wahrenFreude theilhaftig, die das Herz mir sanfter Gewaltergreift, mit stärkender wvhlrhuender Gewalc an ftchhalt, und das lieben überall verschönert. Sie findenimmer den Schmerz und die Reue, wo sie der Freudenachgehen. Sie fühlen immer Leerheit und Noch,wo sie sich mir allem Glanze und mit allen Reichthü-mern umgeben s hen. Je länger sie suchen, je weitersie umher schweifen, je mehr sie aus sich selbst heraus-treten: desto mehr verfehlen sie ihres Zweckes, destomehr verlieren sie von dem Wenigen, was sie nochhaben.
Friede und Freude sind nicht in der Welt, anwelche die Wünsche der Sinnlichkeit uns ketten. Nurder Geist ist für sie empfänglich, nur er erringt sie,indem er sich über die Weit erhebt; er empfindet sieum so mehr je mehr er sich von dem äußerlichen ab-zieht, und in sich selbst zu leben anfängt. Da lernter jene süße Stille, jene erhabene Ruhe, jene edleGenügsamkeit und jene innere Reichthümer kennen,in welchem das echte Wohlbefinden seinen Grund hat;da beglücken ihn die edeln Genüsse, welche aus einemvernünftigen Nachdenken, aus der Beschäftigung mirnützlichen und großen Wahrheiten, aus der Betrach-tung des Schönen und Guten, aus der Liebe zumhöchsten Wesen, aus dem Bi wußtseyn einer wohlge-ordneten Gemüthsbeschaffcnheit, aus der Erinnerungan vollbrachte gute Handlungen entstehen; da öffnensich ihm immer neue Quellen der Beruhigung r.nd