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Schüler Jesu nennen, dann könnten wir mit Rechtuns der Würde geistiger Geschöpfe freuen; dannkönnten wir mit Recht das Fest des Geistes als daSFest unsrer Verherrlichung feyern. O, dahin wollenwir unsre ernstlichen Bemühungen richten. Dazuwollen wir ohne Aufhören -an uns selbst arbeiten.Dazu wollen wir uns begeistern durch die Größe uns-rer Bestimmung, durch den Gedanken an den Geistdes Herrn, der unsre Gemüther erhebt und stärkt unddurch den Blick auf die Jünger Jesu, die uns hier soehrwürdige Vorbilder sind.
Werdet voll Geistes das heißt, drittens: wer-det voll Friedens und voll Freude. EinGeist des Friedens und der Freude ist der göttlicheGeist der über die Apostel kam. Frieden und Freudegab er ihnen selbst, Frieden und Freude wirkte er inallen Herzen, die sein wohlrhatiger Einfluß berührte.Meinen Frieden, sprachJesus, lasse ich euch,meinen Frieden gebe ich euch, nicht wieihn die Welt euch gibt, euer Herz er-schrecke nicht und fürchte sich nicht. AberUnfriede, der uns im Leben ängstigt, ist ein Beweis,daß die Sinnlichkeit noch große Gewalt über uns be-hauptet. Nichts als Unfriede kann unter den Men-schen seyn, die sich sinnlichen Eindrücken ganz hinge-ben, und von sinnlichen Begierden ganz beherrschtwerden. Sie liegen im Streite mit der Welt, mitihrem Schicksale und mit sich selbst. Und so eifrig