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der Fehler. Muthvoll und unerschrocken bekennen*wir uns für die Wahrheit, verteidigen wir die Sa-chen der Unschuld und des Rechtes. Es gewahrt unsdie lebhafteste Freude, wenn wir für Aufklärung, Re-ligion ,' Sittlichkeit und Menschenwohl etwas thunkönnen. Bey allen Fehlschlagungen steht unser Willeunerschüttert, ruhend auf der eignen Kraft und demtröstenden Bewußtsepn. ' So haben die Menschen,dw voll Geistes waren, immer gedacht und gehandelt.So auch die Jünger unsers Herrn. Nur den EinenTrieb schien ihre Seele zu kennen, GuteS zu wirken.Für die Ehre Gottes und Vas Wohl der Welt warensie bereit, alles zu leiden. Dem Dienste des Evange-liums hatten sie ihr Leben geweiht, und achteten allesgering gegen den großen Zweck, der ihnenimmer vor-schwebre. Welch eine Kraft und Fülle des Geistes,womit diese Menschen mitten unter die Gefahren undVerfolgungen der Welt treten, womit sie einen qual-vollen Tod für Gewinn halten, wenn nur die Wahr-heit verherrlicht wird. , Sie waren voll Geistes. Da-rum waren sie so entstammt für ihre Sache; darumbrannten sie von Eifer derselben überall Eingang zuverschaffen.

Möchten wir ihnen ähnlich werden! Möchteauch unser Herz sich immer mehr, reinigen von allenUnordnungen, Fehlern und Verderbnissen. Möchteauch bey uns Liebe die herrschende Macht des Gemü-thes seyn, Und Eifer für das Gme alle unsre Bestre-bungen beseelen! Dann könnten wir uns mit Recht

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