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immer empfunden wird, durch dis Erwe-ckungen, Aufmunterungen und Stärkun-gen, die uns noch immer zu Theil wer-den und durch die Anstalten, die nochimmer die gesellschaftliche Wohlthat be-fördern. Lasset Uns jetzt vernehmen, welche Ob-liegenheiten hieraus für uns entspringen.
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Die Erste dieser Obliegenheiten istdie der innigen und dankbaren Vereh-rung Gottes. Wir nehmen in der Natur, ander Einrichtung unfers Wesens, in den Begebenheitenunsers Lebens und in den Geschichten der Welt vieleswahr, was unsern Geist anzieht und erhebt, was unsauf die würdigsten Vorstellungen von der göttlichenGröße leitet, und unser Gemüth zur Anbethungstimmt. Der Herr ist groß in allen seinen Eigenschaf-ten, in allen seinen Werken. Aber in keiner Eigen-schaft ist er größer, als in seiner Heiligkeit, in keinemWirken herrlicher, als in dem, worin er, als heiligerGeist, die sittlichen Anlagen unsrer Natur stärkt, unddadurch die Veredlung derselben befördert, worin eruns den Glanz seiner innern Majestät enthüllt, unduns selbst zu sich emporziehen will. Die Pracht sei-ner Wunder setzt uns in Erstaunen, der Gedanke anseine Allmacht und Allgcgenwart durchdringt unser Ge-müth mit ehrerbiethigen Schauern; aber was uns zurVerehrung nöthigt, das ist uns erst dann gegenwär-tig, wenn wir auf die Erweisungen seines Geistes un-